Ich war heute schockiert und erstaunt dessen was ich gesehen habe und wollte es nicht glauben, musste mich aber der Tatsache stellen das es real war.
Unterwegs beim Geocaching bin ich an einem offiziellen (Wander-) Weg nahe den Bahngleisen gegangen und auf eine Gedenkstätte getroffen die mich nachdenklich gemacht hat.
Durch ein offenes Tor ohne weitere Sicherungsmaßnahmen oder Warnschilder konnte man direkt zu den Gleisen für den Güter-, Nah- und Fernverkehrs – inklusive ICE – direkt neben den Gleisen der S-Bahn gehen.
Der Weg dorthin ist ebenerdig nicht ausgeleuchtet und ohne Hindernisse erreichbar!
Zunächst würde ich sagen, okay wenn jemand Gleise als Weg, Abkürzung oder Spielplatz nutzt ist von Eigenverschulden und Verantwortungslosigkeit die Rede, aber ich denke da macht man es sich zu einfach:
- Kinder können die Gefahr gar nicht einschätzen
- in der Dunkelheit ist mangels Beleuchtung nicht erkennbar das der Weg hier endet ( daneben ist leicht abschüssig eine Abzweigung)
- …
… wie bereits Eingangs erwähnt befand sich hier hier ein Kreuz und weitere Andenken an einen jungen Menschen der hier vor längerer Zeit verunglückt ist.
(nähere Infos dazu bewusst nicht angegeben)
Trotz dem Vorfall ist das Tor auch heute noch offen und nicht zugesperrt, was derzeit auch nicht möglich wäre, dies war also kein temporärer Zustand, da auf der einen Seite das Tor völlig zugewachsen ist und auf der anderen Seite Teile der Gedenkstätte das Tor „blockieren“.
Meine Meinung in Anbetracht des tödlichen Unfalls und den naheliegenden Tatsachen das hier ein unbeleuchteter Wanderweg direkt anschließt müsste der Betreiber der Bahnstrecke und oder die zuständigen Mitarbeiter der Stadt den Bereich besser sichern, also das Tor schließen und sichern.
Auch wenn hier ein Versetzen der Dinge die dort zum Andenken an einem Torflügel hängen und davor liegen notwendig ist sollte dies als wichtige Maßnahme erfolgen.
Nachsatz: Ich habe die Gleise und das Bahngelände natürlich nicht betreten war auch nicht notwendig auch wenn es möglich ist.